User Generated Content – Die Geheimwaffe für Content-Marketing

Die glaubwürdigste Werbung kommt nicht von Unternehmen selbst, sondern von den Menschen, die wir kennen oder denen wir vertrauen. Wer kennt es nicht: Wir überlegen uns ein neues Produkt zu kaufen, einen Service in Anspruch zu nehmen oder ein bestimmtes Hotel zu buchen. Was machen wir? Früher wurde vorwiegend gegoogelt, heute reicht uns auch schon das Suchfeld von Instagram, um uns mit den aktuellsten Infos zum jeweiligen Produkt zu versorgen. User Generated Content sei Dank.

Was ist eigentlich User Generated Content?

Mit User Generated Content (UGC) oder User Driven Content sind Inhalte beispielsweise in Form von Bildern, Blogbeiträgen, Rezensionen oder Storys gemeint. Das Besondere? Die Beiträge stammen weder von Unternehmen noch von bezahlten Influencern, sondern von ganz „gewöhnlichen“ Usern.

Warum UGC für dein Unternehmen wichtig ist

Falls dein erster Gedanke jetzt war: „Cool, jetzt kann ich mich zurücklehnen und meine Zielgruppe das Marketing erledigen lassen…“ muss ich dich leider enttäuschen: So einfach ist es leider nicht. Die größten Vorteile haben wir dennoch hier zusammengefasst:

  • USG wirkt sich positiv auf dein Markenimage aus – die Wirkung ist direkter, authentischer und ehrlicher.
  • Durch das Teilen von Beiträgen durch User kann USG die Reichweite und Interaktionsrate positiv beeinflussen.
  • USG kann Kaufentscheidungen beeinflussen. So ist das Vertrauen in Aussagen von anderen Nutzern 2.4 Mal höher als bei Content, der von Unternehmen selbst produziert wird. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie zur Generation Z. Demnach hören junge Nutzer vermehrt auf Kaufempfehlungen von Personen, denen sie in den Sozialen Netzwerken folgen.
  • UGC kann Lücken im Redaktionsplan füllen und stellt eine kostengünstige Alternative zum Influencer Marketing dar.
  • Durch die Einbindung der User wird das Gemeinschaftsgefühl und die Markenbindung deiner Follower und Fans gefördert.

Best Practice: So kannst du UGC in deine Social Media Strategie einbinden


Das Spiel mit den Hashtags

Die einfachste Möglichkeit ist die Kreation eines Hashtags für deine Marke oder eine laufende Kampagne. So hat beispielsweise die Organisation Friends of Earth das Hashtag #PlasticFreeFriday für ihre Kampagne gegen Plastik ins Lebens gerufen. Aktuell findet man unter dem Hashtag über 7000 Beiträge von Usern. Die Beiträge lassen sich damit einfach finden und können beispielsweise als Retweet in der Story oder auch auf Pinterest geteilt werden.

Wettbewerbe

Lidl ist mit der „Veganen Werkstatt“ noch einen Schritt weiter gegangen und hat nicht nur den Hashtag #lidlvegan ins Leben gerufen, sondern auch Kunden dazu aufgerufen, in einem Wettbewerb neue vegane Produkte zu entwickeln. Die Gewinner wurden anschließend zu einem Workshop mit Experten und Influencern eingeladen.

Social Walls auf deiner Website

Die richtige Universität zu finden ist gar nicht so einfach. Das hat sich die Universität Brighton mit ihrer Seite „Choose Brighton“ zu nutzen gemacht. Auf der Social Wall zeigt die Universität Social Media Beiträge von Studierenden und kann so interessierten Studenten ein authentisches Bild vom Studentenleben in Brighton vermitteln.

Die Sache mit dem Urheberrecht

Bevor du jetzt anfängst wild UCG auf deinem Account zu teilen, solltest du eine Sache nicht außer Acht lassen: Inhalte, die du nicht selbst erstellt hast, dürfen nicht einfach ohne Erlaubnis verwendet werden. Bitte beachte folgende Tipps, damit dir keine Anzeige ins Haus flattert:

  • Frag um Erlaubnis, bevor du Fotos und Beiträge verwendest.
  • Du hast dir für einen Wettbewerb ein individuelles Hashtag ausgedacht? Dann ist mit der Verwendung des Hashtags die Erlaubnis impliziert.
  • Sharing is caring: Vergiss nicht die Credits, wenn du UGC von Usern teilst.

 

 

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