Social Media? Das macht unser Praktikant!

Die gute Nachricht: Mittlerweile hat fast jedes Unternehmen erkannt, dass man heutzutage ohne Social Media nicht mehr weit kommt. Die weniger gute Nachricht: Es hapert in der Ausführung. Und das liegt nicht am fehlenden Material für gutes Storytelling oder Budget. Das Problem fängt meistens schon an der Basis an: Dem Social-Media-Beauftragten. Deshalb dreht sich bei unserem heutigen Blogbeitrag alles um die Frage: Wer ist für unsere Social-Media-Auftritte zuständig? Brauchen wir ein ganzes Team? Müssen wir jemanden einstellen? Oder lohnt es sich sogar eine Agentur zu beauftragen?

„Das kann man doch nebenher machen“

Der eine oder andere wird die Situation kennen: Man sitzt im monatlichen Team-Meeting und die Geschäftsführung hat gesehen, dass die Konkurrenten Müller&Meyer jetzt auch „so einen Social Media-Account“ haben. Klar, dass man da mitziehen muss, Social Media ist ja auch die Zukunft. Bei der Frage, wer den Account mit Leben füllen soll, läuft es eigentlich fast immer gleich ab: Der Blick geht in die Runde und es trifft zu 80% den/die Jüngste/n des Unternehmens. „Er/sie hängt ja sowieso immer am Handy, dann kann man das ja auch schnell nebenher machen.“ Spoiler: Nein, kann man nicht. Die Zeiten sind vorbei, in denen die „Hobby-Lösung mit Praktikanten“ noch geklappt hat. Social Media ist ein wichtiger und großer Teil des Marketings und muss auch so behandelt werden.

Was macht der eigentlich den ganzen Tag?

Als Social Media-Beauftragter wird man immer ein wenig belächelt. „Na, heute wieder acht Stunden auf Facebook surfen?“ Wieviel Arbeit eigentlich wirklich dahinter steckt ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Unter anderem müssen Social Media-Strategien und Redaktionspläne erstellt werden, Analysen durchgeführt, neue Plattformen und Trends erkannt werden und vor allem mit der Community kommuniziert werden. Das neue Foto aus der Werkstatt mit einem witzigen Text? Das ist nur die Spitze des Eisberges. Ihr seht also: Schnell mal nebenher funktioniert nicht.

Leidenschaft und langer Atem

Der neue Praktikant ist aber der absolute Technikfreak, Statistik hat er auch drauf und in Deutsch hatte er in den Aufsätzen immer Bestnoten? Super. Ist aber immer keine Garantie für einen guten Social Media-Manager. Wer Social Media beruflich machen möchte, braucht Leidenschaft und einen langen Atem. Ein Beispiel: Jemand, der nichts mit Autos anfangen kann, macht wohl keinen guten Social-Media-Manager für Audi & Co. Und wer Facebook eigentlich nur nutzt, um Katzenvideos zu gucken, wird sich garantiert nicht sonntags um 20 Uhr hinsetzen und mit der Community kommunizieren. Zudem kann es dauern, bis man den richtigen Dreh raushat – meist acht bis zwölf Monate. Wer zu schnell aufgibt und bereit ist, Neues zu probieren, hat verloren.

Sollte man Social Media an eine Agentur abgeben?

Falls ihr nicht gerade zufällig ein Social Media-Genie unter den Mitarbeitern habt, gibt es also zwei Lösungen: Entweder man baut sich sein Social Media-Team intern auf, das beinhaltet aber auch Einarbeitungs- und Fortbildungszeit und Umstrukturierungen oder man lagert die Aufgaben an eine Agentur aus.

Die Vorteile einer Agentur liegen auf der Hand:   

Know-How
Agenturen sind Experten auf ihrem Gebiet. Video- und Fotografie, Grafiken erstellen, Bildbearbeitung, Online-Marketing und vieles mehr: Meist sitzen in Agenturen echte Spezialisten, die wissen, was momentan gefragt ist und was die Nutzer sehen wollen.

Zeitersparnis
Oftmals wird unterschätzt, wie lange es dauert, bis ein funktionierendes Social Media-Team in einem Unternehmen aufgebaut ist. Wer eine Agentur beauftragt, spart sich die Zeit der Fort- und Weiterbildungen und Bewerbungsgespräche.

Kostenersparnis
Natürlich arbeitet eine Agentur nicht kostenlos für dein Unternehmen. Neue Mitarbeiter, Weiterbildungen, Tools, Fotografen, monatliche Abos: Das alles kostet Geld und muss in der Planung mit einberechnet werden.

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